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  Ausstellung Plön 2010  
 

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"RUND UM KIRCHBARKAU Nr. 191" vom Dezember 2010 (Seite 7)

Kleinbahn KPL Kirchbarkau-Preetz-Lütjenburg  

Erfolgreiche Ausstellung von Olaf Hamelau im Plöner Kreismuseum beendet

 

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte mich zunächst einmal für ihren Besuch unserer Kleinbahn-Ausstellungim Kreismuseum Plön bedanken. Alle, die nicht dort waren, haben, so meine ich, etwas versäumt, denn eine Wiederholung ist derzeit nicht geplant. Nun aber zur Chronik der Ausstellung: Vor über drei Jahren habe ich mir einmal Gedanken gemacht, wie eine Ausstellung über die KPL aussehen könnte. Dieses Konzept habe ich aber zwei Jahre lang nur im Kopf mit mir herumgeschleppt, ohne es zu Papier zu bringen. Das änderte sich aber (notgedrungen) als klar wurde, dass sich die Möglichkeit bot, diese Ausstellung Wirklichkeit werden zu lassen. Ich habe dann das Konzept zu Papier gebracht, den Laptop eingepackt und bin am 06. Februar 2009 zu Frau Sutter nach Plön ins Kreismuseum gefahren. Dieser Besuch war von Erfolg gekrönt, Frau Sutter war mit dem Konzept einverstanden, die Ausstellung sollte kommen. (ob sie deshalb später doch noch schlaflose Nächte hatte, ist nicht bekannt)

 Am 12. September gab es ein weiteres Treffen, um einige Eckpunkte abzusprechen. Den ersten Pressetermin am 01. Dezember 2009 nahmen dann die Zeitungen Schaufenster, Kieler Nachrichten und Ostholsteiner Anzeiger war. Die Zeitungen berichteten sehr ausführlich in der nächsten Ausgabe über die geplante Ausstellung. In den nächsten Monaten wurde weiter geforscht, mögliche Ausstellungsstücke begutachtet und Andreas Schmidt aus unserer Gruppe fing an, das Modell der KPL Haltestelle Rantzau nachzubauen. Gut eine Woche vor der Eröffnung gab es dann einen weiteren Pressetermin, an dem nahmen neben den Zeitungen vom letzten Jahr auch noch Der Reporter teil, es wurde wieder ausführlich berichtet. Am 30. September 2010 war es dann soweit: Die Ausstellung wurde eröffnet. Der Andrang war so riesig, dass nicht alle ins Museum passten und unverrichteter Dinge wieder gehen mussten. Insgesamt konnten 121 Besucher einen Platz im Museum ergattern. Unter den Gästen befanden sich auch die drei Bürgermeister der KPL-Namensgeber: Franz Schwarten aus Kirchbarkau, Wolfgang Schneider aus Preetz und Lothar Ocker aus Lütjenburg. Daneben fanden auch der Kreispräsident Peter Sönnichsen und der Altbürgermeister Horst-Peter Schwarten aus Kirchbarkau, den Weg in die Ausstellung.

Bis zum 14. November besuchten dann sage und schreibe 1007 Kleinbahn - Interessierte die Ausstellung - eine Besucherzahl, die im Vorfeld wohl niemand für möglich gehalten hat. Einiges, was in der Ausstellung gezeigt wurde, war von Anfang an geplant (Geschäftsberichte, Aktie, Fahrkarten usw.) andere Ausstellungstücke haben sich im Laufe der Zeit noch ergeben (Uniformen, Mauxion, Werbeschild) Was die KPL Ausstellung für einen Stellenwert hat, zeigt dieser Eintrag im Gästebuch (einer von vielen):

„Es gehört schon eine Menge Mut dazu, das Thema einer nahezu vergessenen Kleinbahn in einer Ausstellung aufzuarbeiten. Viele Schienenfreunde wissen nicht einmal, das es die KPL überhaupt einmal gab.“

Während der Ausstellung gab es dann noch drei besondere Termine: Wir hatten das Fernsehen zu Gast, am 29. Oktober drehte N3 für das Schleswig Holstein Magazin einen gut 50 sec langen Bericht, der am 30. Oktober als Kulturtipp gesendet wurde. Am 03. November gab es eine Führung durch die Ausstellung, zu der 16 Personen sich eingefunden hatten, am 13. November besuchte Bürgermeister Thomas Haß aus Rastorf mit 24 Bürgern aus der Gemeinde die Ausstellung. Im eigens für diesen Tag

gecharterten Bus haben wir dann später noch die ehemaligen KPL - Stationen Rantzau und Treufeld besucht. Am 14. November um Punkt 17:00 Uhr schloss das Museum und so auch die KPL Ausstellung seine Pforten. Ich habe gegen 16:30 Uhr die letzte Eintrittskarte für die Ausstellung erworben. Da ich die Ausstellung mit eröffnet habe, wollte ich diese auch beenden. Nach der Ausstellung wird es 2011 erst einmal kein Buch und keine Ausstellung geben, was aber nicht heißt, dass wir untätig sind.

Olaf Hamelau

Fotos:



























 
 
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